living and being lived …

Without doubt, a great piece

Turandot, Prinzessin von China Friedrich Schiller
Ein tragikomisches Maerchen nach Gozzi
– though personally I found the presentation too stagy. The core remans unchanged and valid

Turandot.

Prinz, noch ist’s Zeit. Gebt das verwegene

Beginnen auf! Gebt’s auf! Weicht aus dem Divan!
Der Himmel weiss, dass jene Zungen luegen,
Die mich der Haerte zeihn und Grausamkeit.
– Ich bin nicht grausam. Frei nur will ich leben;
Bloss keines Andern will ich sein; dies Recht,
Das auch dem allerniedrigsten der Menschen

Im Leib der Mutter anerschaffen ist,

Will ich behaupten, eines Kaisers Tochter.
Ich sehe durch ganz Asien das Weib
Erniedrigt und zum Sklavenjoch verdammt,
Und raechen will ich mein beleidigtes Geschlecht
An diesem stolzen Maennervolke, dem
Kein andrer Vorzug vor dem zaertern Weibe
Als rohe Staerke ward. Zur Waffe gab
Natur mir den erfindenden Verstand
Und Scharfsinn, meine Freiheit zu beschützen.
-Ich will nun einmal von dem Mann nichts wissen,
Ich hass’ ihn, ich verachte seinen Stolz
Und Uebermuth-Nach allem Köstlichen
Streckt er begehrlich seine Haende aus;
Was seinem Sinn gefaellt, will er besitzen.
Hat die Natur mit Reizen mich geschmückt,
Mit Geist begabt-warum ist’s denn das Loos
Des Edeln in der Welt, dass es allein
Des Jaegers wilde Jagd nur reizt, wenn das Gemeine
In seinem Unwerth ruhig sich verbirgt?
Muss denn die Schoenheit eine Beute sein
Fuer Einen? Sie ist frei, so wie die Sonne,
Die allbeglueckend herrliche, am Himmel,
Der Quell des Lichts, die Freude aller Augen,
Doch Keines Sklavin und Leibeigenthum.
And even the English version still offers a glimpse:
Young prince, I clearly recognise your worth.
Be wise in time. Relinquish your attempt.
Too arduous is the trial. Do not tempt
The Fates. I am not cruel, as they say,
But shun the yoke of Man’s despotic sway.
In virgin freedom would I live and die;
The meanest hind may claim this boon,–shall I,
The daughter of an emperor, not have
That birthright which belongs to all? Be slave
To brutish force, that makes your sex our lord?
Why does my hand such tempting bait afford?
The gods have made me beauteous, rich, and wise,
Presumptuous man considers me his prize.
If nature dowered me with bounteous treasure
You tyrants think ‘twas all to serve your pleasure.
Why should my person, throne, and wealth be booty
To one harsh, jealous master? No, all beauty
Is heaven’s gift, and like the sun, should shine
To glad earth’s children, and their souls refine.
I hate proud man, and like to make him feel
He may not crush free woman ‘neath his heel.

Un pensiero riguardo “living and being lived …

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